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    konstant-variabel
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   19.05.16 01:51
    Da ist nur ein Denkfehle

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Konstant & Variabel - 2

So eine Behauptung aufzustellen, erfordert Mut und eine viel ausführlichere Begründung. Diese kann ich euch nicht geben, aber ich werde versuchen, diese so genau wie möglich darzustellen.

In der Wissenschaft gibt es zwar Theorien, doch was wären Theorien, wenn sie nicht verifiziert bzw. falsifiziert werden. Eine Theorie muss nicht, aber kann die "eventuelle Wahrheit" widerspiegeln. Sie muss dafür aber geprüft werden.

Prüfen wir mal meine Behauptung/Theorie:

1. Statik

In unserer Welt existiert keine Statik. Alles ist dynamisch. Schaut man sich die statische Reichweite von Rohstoffen an, so taucht wieder das Wort "statisch" auf. Entwicklungen kann man nicht dynamisch darstellen, da hierfür viel zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Man braucht zu viele Faktoren (unendlich viele), die der Mensch niemals in seinem Leben wahrnehmen wird.

2. Reichweite

Schauen wir uns Wahrscheinlichkeiten an. Wenn ich die Wahrscheinlichkeit dafür angeben möchte, dass ich in der nächsten Nano-Sekunde sterbe, kann ich einfach 0% angeben. Es ist ein unmögliches Ereignis, nichts kann mich zum Sterben bringen in solch einer kurzen Zeit (der Körper kämpft). Schau ich mir jetzt aber größere Zeiten an (3,4, 5 Jahre), so steigt diese Wahrscheinlichkeit rasch, da immer mehr Faktoren die Wk beeinflussen.

 

Kombiniert man beides, so erhält man den ultimativen Gegenbeweis. Aber:

Ich selbst habe ein System betrachtet, welches ICH konstant gehalten habe, einfach aufgrund der Zeit, die ich bis jetzt mit meinem Bruder verbracht habe. Meine Beobachtungen und Erfahrungen waren immer dieselben. Es ist zwar nicht zu vernachlässigen, dass es sich in der Zukunft evtl. ändern wird, aber jetzt ist es für uns unwichtig. Fehlerhaft sind daher Annahmen, dass meine Aussagen allgemeingültig sind.

In der Statik, in der Momentaufnahme lässt sich vieles erklären. Man schaut sich dafür bloß Diagramme an, Tabellen und sonstiges. Wenn man Entwicklungen so nicht darstellt, kann man sie nicht analysieren.

Beispiel: Lieferung von Wein

- konstant: Wein

- variabel: Weinmenge

Von einem Tag auf den anderen kann es sich ändern, aber zu einem best. Zeitpunkt nicht, da die Zeit "eingefroren" wird. Das "Zeit einfrieren" stellt das kleinstmögliche System dar, da so gut wie keine Faktoren in Frage kommen. Je größer die Zeitspanne dann ist, desto ungenauer kann man auf einen Zeitpunkt bestimmen, aber die Zukunft kann umso genauer vorhergesagt werden.

Einen Denkfehler macht derjenige, der tatsächlich denkt, dass er keinen einzigen Fehler mache.


 

19.5.16 02:40


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Konstant & Variabel - 1

Das Prinzip, das ich "konstant und variabel" (KVP) nenne, erkennt man schon sehr gut an einem kleinen Fallbeispiel.

Ich mag es sehr, mit meinem Bruder zu spielen. Es kann entweder so sein, dass wir beide auf einer Konsole "Ballerspiele" spielen oder dass wir beide online gegeneinander spielen. Das Problem dabei ist, dass am Höhepunkt der ganzen Sache alles umkippt. Wir beleidigen uns gegenseitig, eventuell kommt es zu Schlägereien. Unsere Eltern schlichten den Streit, "alles wird wieder gut".

Das ist ein "Loop". Es wiederholt sich ständig, egal wie oft ich mit meinem Bruder spiele, egal wie sehr ich mich zurückhalte, das Ergebnis ist immer dasselbe.

Das Ereignis bzw. das Gesamtsystem ist und bleibt konstant, damit bleibt auch die Grundidee konstant (Spielen!). Variablen bilden dabei die Spiele, der Spaßfaktor, die Streitigkeiten usw. 

Ja, es macht Spaß, aber wenn die Laune dann auf Kellerniveau herabsinkt....

Problematisch sind hier meine menschlichen Eigenschaften. Ich versuche immer und immer wieder das Ergebnis zu ändern, aber es geht nicht. Nicht, weil es Gott oder sonstwer nicht will, sondern weil es auf dem KVP basiert. Mein Gehirn kann es nicht wahrhaben wollen und versucht stetig, alle Variablen so zu verändern, dass die Konstante auch verändert wird. Nach dem allgemeinen Theorie gilt aber: Konstant bleibt konstant, sozusagen ein Axiom.

Die Theorie kann man aber nicht einfach so hinnehmen.

1. Empirie ("Ich sehe, dass sich nichts verändert"

--> Induktion: Ein statisches System ändert sich nicht, aber die variablen Größen schon.

 2. Theorie: Was konstant ist, bleibt konstant. Was variabel ist, bleibt variabel.

Mit meinem Bruder wird sich nichts ändern, ich werde mich auch nicht ändern. Wir werden beide etwas anstreben, was unmöglich ist. Es stellt sich nun die Frage, ob unsere Beziehung diesbezüglich schon immer auf das KVP basierte oder ob sich das KVP nach einer bestimmten Entwicklung eingenistet hat.

 

W.W.

 

 

19.5.16 01:31





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