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    konstant-variabel
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   19.05.16 01:51
    Da ist nur ein Denkfehle

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Konstant & Variabel - 1

Das Prinzip, das ich "konstant und variabel" (KVP) nenne, erkennt man schon sehr gut an einem kleinen Fallbeispiel.

Ich mag es sehr, mit meinem Bruder zu spielen. Es kann entweder so sein, dass wir beide auf einer Konsole "Ballerspiele" spielen oder dass wir beide online gegeneinander spielen. Das Problem dabei ist, dass am Höhepunkt der ganzen Sache alles umkippt. Wir beleidigen uns gegenseitig, eventuell kommt es zu Schlägereien. Unsere Eltern schlichten den Streit, "alles wird wieder gut".

Das ist ein "Loop". Es wiederholt sich ständig, egal wie oft ich mit meinem Bruder spiele, egal wie sehr ich mich zurückhalte, das Ergebnis ist immer dasselbe.

Das Ereignis bzw. das Gesamtsystem ist und bleibt konstant, damit bleibt auch die Grundidee konstant (Spielen!). Variablen bilden dabei die Spiele, der Spaßfaktor, die Streitigkeiten usw. 

Ja, es macht Spaß, aber wenn die Laune dann auf Kellerniveau herabsinkt....

Problematisch sind hier meine menschlichen Eigenschaften. Ich versuche immer und immer wieder das Ergebnis zu ändern, aber es geht nicht. Nicht, weil es Gott oder sonstwer nicht will, sondern weil es auf dem KVP basiert. Mein Gehirn kann es nicht wahrhaben wollen und versucht stetig, alle Variablen so zu verändern, dass die Konstante auch verändert wird. Nach dem allgemeinen Theorie gilt aber: Konstant bleibt konstant, sozusagen ein Axiom.

Die Theorie kann man aber nicht einfach so hinnehmen.

1. Empirie ("Ich sehe, dass sich nichts verändert"

--> Induktion: Ein statisches System ändert sich nicht, aber die variablen Größen schon.

 2. Theorie: Was konstant ist, bleibt konstant. Was variabel ist, bleibt variabel.

Mit meinem Bruder wird sich nichts ändern, ich werde mich auch nicht ändern. Wir werden beide etwas anstreben, was unmöglich ist. Es stellt sich nun die Frage, ob unsere Beziehung diesbezüglich schon immer auf das KVP basierte oder ob sich das KVP nach einer bestimmten Entwicklung eingenistet hat.

 

W.W.

 

 

19.5.16 01:31
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(19.5.16 01:51)
Da ist nur ein Denkfehler. Alles ändert sich ständig. Aber nur so minimal, dass wir es kaum erkennen können. In 10 Jahren wirst du das Ergebnis sehen.
Dass du dich immer mit deinem Bruder streitest, ändert dich und deinen Bruder. Du bist heute schon nicht mehr, der du gestern warst.
Es gibt keine Konstanten im Leben.

Außer du hälst dich krampfhaft daran fest und sagst dir selbst immer und immer wieder, dass alles gleich abläuft. Aber damit hast du auch schon was verändert. Denn wenn du dir das nicht einreden würdest, könnte auch alles anders laufen. Deine Konstante ist somit selbst erzeugt und du hast gleichzeitig die Möglichkeiten der verändert, indem du sie einschränkst.

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